(Wieder-)Aufnahme in die volle Gemeinschaft der Katholischen Kirche (Wiedereintritt, Eintritt, Übertritt)

Durch die Taufe wird ein Mensch Teil der einen Kirche Jesu Christi. Die Taufe ist ein Geschenk Gottes; sie umfängt immer das ganze Leben, auch wenn sich jemand entscheidet, sich von der sichtbaren Gemeinschaft der Kirche zu distanzieren bzw. in Deutschland aus der Körperschaft der Kirche auszutreten.

Wenn eine katholisch Getaufte oder ein Getaufter wieder in die volle Gemeinschaft der katholischen Kirche aufgenommen werden und die Sakramente der Kirche wieder mitfeiern möchte, dann geschieht dies nach einer Vorbereitung im Gespräch mit einer Seelsorgerin oder einem Seelsorger in einem Gottesdienst (der auch sehr klein sein kann, so dass nur der aufnehmende Priester und die oder der Aufzunehmende dabei sind). Wenn die Aufnahme in einer Hl. Messe geschieht, dann ist die direkte Teilnahme an der Hl. Kommunion das sichtbare Zeichen, in dem die Gemeinschaft mit der Kirche erlebt werden kann; wenn die Aufnahme in einem kleinen Gottesdienst oder einer anderen Feier geschieht, bedeutet dies die Einladung am darauf folgenden Sonntag zusammen mit der Gemeinde die Kommunion zu empfangen.

Wenn jemand in der Gemeinschaft einer anderen christlichen Kirche (siehe: Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen -ACK- www.ack-hamburg.de) getauft wurde, ist die grundlegende Gemeinschaft mit der katholischen Kirche in diesem Sakrament der Taufe gegeben. Die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche bedeutet dann konkret, in ihr die Sakramente empfangen zu können, insbesondere in der Feier der Eucharistie. In Deutschland bedeutet dies i.d.R. auch der Wechsel aus einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft (z.B. einer evangelischen Landeskirche) in die Körperschaft der Römisch-Katholischen Kirche (hier: das Erzbistum Hamburg). Wenn Sie sich dafür interessieren, finden Sie ausführliche Informationen unter www.katholisch-werden.de. Gerne können Sie auch den Pfarrer am Kleinen Michel (eMail), an einen Seelsorger an Ihrem Wohnort oder an die Katholische Glaubensinformation Hamburg wenden.