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400 Jahre Kleiner Michel im Überblick

Bilder aus dem Staatsarchiv Hamburg



Bilder aus dem Staatsarchiv Hamburg

Zur Vorbereitung unseres 400-Tage-Kalenders hier im Internet haben wir
zunächst einige Bilder fotografiert, welche im Hamburger Staatsarchiv
in der Mappe über den Kleinen Michel aufbewart sind.

Ab dem 22. August werden wir an 400 Tage jeweils etwas aus der
Geschichte veröffentlichen. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Héloise Kouevi
mit einem Plakat für Auswanderer
aus dem 19. Jahrhundert.

An der blauen Magnetwand im
Staatsarchiv können Bilder und
Dokumente fotografiert werden.

   
Foto-Karte 1955

Kleiner und Großer Michel 2004

   

um 1850

   



Grundsteinlegung am 27. August 1754

   

Kleiner Michel - als Notkirche nach dem Brand
des Großen Michel 1750 errichtet.


Text:
Durch eines frommen Christen Güte,
Sehen wir hier diesen Tempel stehn.
O! Hamburg ruf mit brünstigen Gemüthe
Herr laß ihn nicht sobald, wie jenen untergehn.

Ein paar Bilder zur Geschichte sind auch schon auf den Jahres-Seiten.

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400 Jahre Kleiner Michel im Überblick:

um 1600  Bau einer (Friedhofs-) Kapelle mit Turm, Wetterfahne und Glocke
1605       erster regulärer Gemeindegottesdienst


1647      kauft die inzwischen entstandene Neustadt-Gemeinde
              der Altstadt-Gemeinde
St. Nikolai diese
              erste Michaelis-Kirche Hamburgs
ab, baut aber bereits wegen
              der zunehmenden Bevölkerung nebenan am Kreyenkamp den

1661      fertiggestellten ersten "Großen Michel".
              Der "Kleine Michel" verfällt und wird

1747      ganz abgetragen.

1750      brennt der "Große Michel" durch Blitzschlag am 10. März nieder.

1754      wird der "Kleine Michel" durch eine private Donation von Senator Vogt
              als Notkirche für die Michaelisgemeinde wieder aufgebaut.

1762      wird die neu errichtete große Michaeliskirche
              am 19. Oktober feierlich eingeweiht.

1807      halten spanische Truppen Napoleons im beschlagnahmten
              "Kleinen Michel"
den ersten katholischen Gottesdienst
              Der Präfekt der französischen Truppen erklärt

1811      den "Kleinen Michel" zur römisch-katholischen Kirche,
              die am 3. Februar auf den Namen St. Ansgar geweiht wird.

1814      ziehen die französischen Truppen aus Hamburg ab. Stillschweigend
              wird hier aber auch weiterhin katholischer Gottesdienst gefeiert.

1824      kaufen Senat und Bürgerschaft den "Kleinen Michel" der evangelischen
             "Großen Michaeliskirche" für 30.000 Mark ab und überlassen das
              Bauwerk den
mitlerweile 6000 katholischen Mitbürgern der Stadt
              für einen Bruchteil der Kaufsumme.

1830     wird die Kirche so durchgreifend renoviert,
             dass fast ein Neubau entsteht.

1865  - zum 1000 Todestag Ansgars, des
             ersten Bischofs von Hamburg,
             schenkt
Bischof Melchers von
             Osnabrück dem Kleinen Michel
             eine Unterarmreliquie
  des Heiligen.

             Sichtbar im Altar der Kirche ist sie das Grab des Hl. Ansgar für die Stadt und das Erzbistum Hamburg.

1945     wird durch alliierte Sprengbomben am 11. März
             die barocke Kirche völlig zerstört.

1955     wird die jetzige Kirche am 10. Juli auf den Fundamenten
             des ersten Kirchbaus
in der Hamburger Neustadt eingeweiht.
             Der Bau wurde nur möglich durch die tatkräftige Hilfe französischer
             Christen.

2002     Gründung des Orgelbau- und Fördervereins
             St. Ansgar / Kleiner Michel e.V..

2003     50 - Jahre Grundsteinlegung
             Festgottesdienst am Palmsonntag

2005     400 Jahre "Kleiner Michel" -  50 Jahre heutiger Kirchenbau.

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© 2008 Sankt Ansgar / Kleiner Michel - Hamburg
 
 
 
Festschrift - 75 Jahre Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten im Erzbistum Hamburg
Zur Inhaltsangabe des Buches Gespräch mit Dagmar Berghoff über Ihr Buch

 

 

 

 

 

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