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3. Februar / 24. März 1811: Der "Kleine Michel" wird katholisch |
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Die Kleine Michaeliskirche von 1754 war als Provisorium oder Notkirche für den 1750 abgebrannten "Großen Michel" gebaut.. Ihr Schattendasein zum neu errichteten Großen Miche änderte sich erst durch machtvollen weltlichen Einfluss, als Napoleon Bonaparte 1806 die Hansestadt besetzte. Mit der sogenannten Kontinentalsperre wollte der Franzosenkaiser seinen Hauptgegner England schwächen, dessen Handesgeschäfte im großen Umfang über den Hamburger Hafen liefen. Viele im- und exportabhängige Händler und Manufakturen der Stadt gerieten dadurch in Existenznöte. Arbeitslosigkeit, Hunger und Armut waren die Folge, genauso wie der Schmuggel mit der verbotenen Fracht über die Grenze zu Altona, das damals noch zu Dänemark gehörte.
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Mitte: Auch entlang der Nordseeküste transportierten französische
Schiffe Truppen und Waffen in den Norden Deutschlands. |
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Am 3. Februar 1811 - am Fest des hl. Ansgar - Am 17. März 1811 fand der letzte evangelische Gottesdienst statt. Am Sonntag danach durften die Katholiken Hamburgs erstmals öffentlich die hl. Messe in Hamburg feiern und mussten nicht mehr ins dänische Altona nach St. Joseph auf die Große (Religions-) Freiheit gehen. |
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| Am 11. März 1811 verfügte der französische "Präfekt der Elbmündungen" schließlich , dass die Gottesdienste der Hamburger katholischen Gemeinde permanent von der Kapelle der Kaiserlichen Gesandschaft in die Kleine Michaeliskirche verlegt werden sollten. | ![]() |
Der letzte protestantische
Gottesdienst fand hier am 17. März statt und wurde von Pastor Tonnies ausgerichtet. |
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Bild rechts zeigt die Monstranz
aus vergoldetem Silber, |
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| Stand: 2. Februar 2011 | ©
2011 Sankt Ansgar / Kleiner Michel - Hamburg |